Paradigmawechsel
März 18th, 2010Sa 20.03.2010
Die Ideen vom 16.03 kamen bei EUROMAYDAY-Treffen gut an, wurden besprochen und sollen Teil einer Kampagne werden.
Do 18.03.2010
Die Ergebnisse bzw. Ideen vom Treffen (”Wir sind euer Chef-Team”) am DI 16.03.10 waren selbst für mich überraschend. . .
Die Ergebnisse wurden über den EUR0MAYDAY HH-Verteiler
Thema: ” Die Förderung, die ich fordere”
weitergegeben und werden heute Abend auf einen Treffen diskutuert.
Zum Thema:
Arbeit und Erwerbslosigkeit sind 2 Seiten der selben Medaille.
Diese/r vermeintliche Widerspruch oder Paradoxie zwischen Arbeit und Erwerbslosigkeit.
bedingen einander und werden von der ARGE seit Jahren instrumentalisiert.*
Die ARGE entrechtet seit Jahren HARTZ IV-Empfänger um sie in 1 Euro-Job’s oder Billiglohn-Arbeit zu zwingen.
Also ich will mich so nicht länger behandel lassen.
Wir Haben RECHTE und FORDERUNGEN die wir durchsetzen müssen.
Es reicht nicht, das dir ein ARGE-Mitarbeiter oder Richter per ARGE-Bescheid
bzw. Urteil das zugespricht was dir ohnehin gehört. Das kann Jahre dauern und so werden viele
Forderungen ausgehebelt oder verschleppt.
Das verschleist enorm viel Energie und kostet viel wertvolle Zeit und das hindert dich am weiterkommen um für dich selbst eine Perspektive (es ist dein Leben ) zu entwickeln.
HARTZIV-Empfänger können für ihre Perspektive eine Auseinanderstzung mit der ARGE führen,
z.B. mit der Forderung: “Die Förderung, die ich fordere”, eine bedingungslose Förderung von Erwerbslosen (ein Schritt Richtung Bedingungslose Grundeinkommen)
Weitere Schritte gegen HARTZIV wären:
- Die Anrechnungspraxis von Einkommen, macht die Situation von geringfügig-, Teilzeit- und Vollzeit-Beschäftigten, welche trotz Einkommens aus ihrer Arbeit zum Lebensunterhalt ergänzendes ALGII beantragen müssen, unerträglich. Der klägliche Einkommensrest den die ARGE nach gängiger Anrechnungspraxis übrig lässt macht die Arbeitsaufnahme und eventuelle Lohnerhöhungen zur Farce.
- der enteigneten Arbeitsleistung von 1 EURO-Jobbern den Stellenwert eines Arbeitsverhältnisses mit allen Rechten erkämpfen.
- der ALGII-Bezieher schafft durch seine Existenz Arbeitsplätze und wird dennoch um seine Gesellschaftliche Teilhabe betrogen. Denkbar wäre z.B:eine Aktion unter dem Motto „WIR sind euer Chef“.
Projekt Arbeitskampf